Einleitung
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Umstellung des Internets von IPv4 auf IPv6.
IPv4 war in den 70iger Jahren zur Vernetzung einiger hundert Systeme entwickelt worden. Damals
war der Boom des Internets noch nicht absehbar. Daher stellte es auch kein Problem dar, dass der Adressraum
des Protokolls auf nur 32Bit beschränkt war. Das entspricht etwas über 4 Mrd. Endsystemen.
Das höhrt sich erstmal viel an, tatsächlich aber stößt IPv4 bereits jetzt, gerade im aisiatischen Raum,
an seine Grenzen. Auch weil die Adressen nicht gleichmäßig über den Globus verteilt wurden.
Während in Nordamerika die Adressen sehr großzügig vergeben wurden, steht zum Beispiel in
China, Russland und Indien nur eine ungenügende Anzahl an IP-Adressen zur Verfügung.
Andere Motive für ein neues Protokoll sind die Implementierung von zusätzlichen Funktionen, wie
QoS mit Hilfe von Flow Labeln, Autokonfiguration, Erweiterungsheader und Verschlüsselung.
Da die Umstellung eines so komplexen Systems wie dem Internet nicht an einem Stichtag erfolgen kann,
muss es Übergangslösungen geben. In diesem Zeitraum, der durchaus recht lange währen kann, müssen beide
Protokolle nebeneinander unterstützt werden.
Zu diesem Thema liegen bislang nur die Vortragsfolien vor.
Ronald Nitschke, 2004
Universität Potsdam, Institut für Informatik
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